Donnerstag, 17. März 2016

Bilder von Lilly

Lilly ist nach wie vor sehr vorsichtig
und wägt jeden Schritt, im Haus, ganz genau ab.
Während der Spaziergänge erlebe ich eine ausgeglichene,
Hündin. Sie schnuppert unwahrscheinlich gern am Wegesrand.

Das Käsebaumspiel liebt sie über alles.
Ich verstecke kleine Käsestücke an Baumrinde.
Die Hunde müssen diese Käsestückchen suchen,
dafür müssen sie auch schon mal etwas klettern.
Meistens suche ich mir einen Baum mit einer tiefen Gabelung, damit sie
diese als "Treppe" nehmen können.
Die Hunde haben dabei viel Spass und ich auch ;o)))

Wenn ich aber draussen auf der Terrasse sitze/stehe und meinen Kaffee trinke,
dann fühlt sie sich sichtlich unwohl,
damit kann sie noch nichts anfangen.
Da sind wieder andere Geräusche,
vielleicht ist der Nachbar draussen
oder eine Autotür schlägt zu, das Geräusch ist lauter als im Haus!

Gestern habe ich meine Kamera mit raus genommen.
Schaut mal!








Lilly ist 4 Jahre!

Herzliche Grüsse von
Lilly und mir!

Freitag, 22. Januar 2016

Lillys Verhalten beim Trinken

Wenn ihr euch vorstellt, Lilly würde einfach an den Trinknapf gehen und sich daraus den Durst stillen, na dann habt ihr euch getäuscht.
Normalerweise steht der Trinknapf von unseren Hunden im Flur.
Für Lilly schon nicht möglich.
Als ich das in den ersten Tagen bemerkte, habe ich das Trinken ins Wohnzimmer geholt,
wo Lilly sich den Tag über aufhält.

Somit dachte ich, wäre das erledigt und Lilly kann in Ruhe trinken gehen wann es ihr passt.

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass Lilly plötzlich, einfach so, hechelt. 
Normal kann das Stress, Schmerzen bedeuten.
Warum ich aber sofort an Trinken gedacht habe, weiss ich jetzt auch nicht mehr.
Ich habe ihr den Napf mit Wasser näher zu ihrem Kissen gestellt.
Siehe da, sie hat getrunken und gut ist.
(Achtung, nicht jeder Hund der hechelt hat Durst!!!!!!)

Sind aber mehrere Personen im Raum, geht Lilly schon mal gar nicht trinken.
Wenn mein Mann mit im Wohnzimmer ist, dann geht sie 
zum Napf und trinkt.

Das sieht dann so aus:

Der Trinknapf steht am gewohnten Platz, nicht in ihrer Nähe.
Sie wird unruhig, schaut nach meinem Mann, behält ihn für eine gewisse Zeit im Auge.
Dann bewegt sie sich etwas und schaut was mein Mann macht.
Mein Mann merkt das natürlich, beachtet sie aber nicht.
Nun wagt Lilly einen nächsten grossen Schritt, sie steht auf.
Guckt zum Napf und zu meinem Mann.
Jetzt geht sie ganz langsam zum Trinken,
trinkt, schaut sich um, nichts passiert,
trinkt weiter und läuft ganz schnell wieder auf ihr Kissen.

Und deswegen wird Lilly nur an Hundeerfahrene
Menschen vermittelt, die mit ihren Ängsten umgehen können.

Ganz liebe Grüsse
Marion und Lilly




Sonntag, 17. Januar 2016

Lilly unser Pflegehund

Lilly zeigt im Haus und in manchen Situationen
viele Ängste.
Manchmal kann sie aber draussen richtig
albern sein.


Hier hat sie sichtlich viel Spass und ist ausgelassen.
Lilly wird über den Tierschutzverein


vermittelt.


Ihre Ausgelassenheit kann aber auch abrupt enden,
wenn sie Geräusche hört, die sie nicht einordnen kann.


Lilly lässt sich von einer ihr vertrauten Person schnell wieder beruhigen.


Hier sieht man es ganz gut auf dem Bild.
Eben noch albern, in der Ferne sieht sie eine Person.



Lilly lebt seit Ende Oktober bei uns als Pflegehund.
Sie lernt das Leben als Hund in einer Familie kennen.
Ob Töpfe klappern oder eine Autotür draussen schlägt, alles sind
Geräusche die sie hier bei uns jetzt als normal empfindet.

Lilly ist ein Tierschutzhund
und sucht IHRE Familie!

Viele Grüsse Pflegemama
von Lilly

Donnerstag, 14. Januar 2016

Neuigkeiten von Lilly

Hier das aktuelle Profil von Lilly:

Kastriert:
Ja

Verhalten gegenüber Erwachsenen:
Lilly ist nach wie vor noch sehr ängstlich, vorsichtig.
Oft wird der Besuch zuerst angeknurrt, aber sie geht in keiner Situation nach vorn.
Sie knurrt kurz und schaut dabei zur Seite.
Sie sagt: Komm nicht zu mir, bleib wo du bist.
Ganz einfach!

Verhalten gegenüber Kindern:
Da Lilly so unsicher ist, wird sie nur an 
Familien ohne Kleinkinder vermittelt.
Die Kinder sollten ab 16 Jahren aufwärts sein,
und wissen, dass Lilly, in den ersten Wochen,
kein Schmusehund ist.

Verhalten gegenüber Hunden und anderen Tieren:
Das kennenlernen von unseren Hunden, bei Ihrer Ankunft,
verlief gut.
Die Begegnungen an der Leine, gegenüber fremden Hunden,
wird noch trainiert.
Sie bellt und springt in die Leine bei Begegnungen,
dass kann man aber gut händeln, indem man im Moment vorausschauend spazieren geht,
sollte sich ein Hund nähern, dann geht man mit Lilly ein Stück zur Seite, und lässt den Hundehalter mit Hund vorbei.
Sie ist sehr unsicher und weiss nicht wie sie sich verhalten soll,
deswegen geht sie erstmal in Abwehrhaltung.
Auch das ist leicht erlernbar.
Mit unserer Katze hat Lilly keine Probleme, draussen werden Katzen gejagt.

Ängste:
Lilly ist ein Angsthund. Man muss sich auf Lilly einlassen, mit ihr 
gemeinsam die Angst zu überwinden,
ihr die Sicherheit geben.
Sie kann keine Situation einschätzen,
sie zieht sich zurück und möchte sich am liebsten verkriechen.
Angst vor Gullis sind extrem, sowie vor Paketen jeglicher Grösse.
An den Staubsauger oder Besen hat sie sich nach diesen vielen Wochen
langsam gewöhnt.
Sie läuft noch herum, aber weitaus entspannter.


Stubenreinheit:
Lilly ist zu 100% stubenrein.

Gehorsam/Leinenführigkeit:
Daran arbeiten wir.
Ich habe vor ein paar Tagen das Klickern bei ihr begonnen.
Mit Leckerli mag sie gern arbeiten.

Jagdtrieb:
Ja den hat sie.

Treppen:
Kann sie hoch und hinunter gehen,
macht sie aber nur zur Hälfte, dann verlässt sie der Mut.

Autofahren:
Wird immer besser, war am Anfang sehr stressig für sie,
da bekam sie Panikattacken.
Jetzt springt sie allein ins Auto und hat keine Probleme mehr.

Alleine bleiben:
Kein Problem.
Allerdings hat sie hier bei uns Hunde an ihrer Seite.
Ich glaube aber sie würde auch ohne Hunde gut allein bleiben.

Gesundheit:
Ich habe bis jetzt nichts festgestellt.

Lillys neues zu Hause:
Lilly wird nur in hundeerfahrene Hände vermittelt.
Es sollten einige Treffen, vor der Vermittlung, statt finden.
Die neue Familie muss wissen auf wen sie sich einlässt,
denn Lillys zu Hause soll endgültig sein.
Lilly ist eine äusserst liebe Hündin. Mit ihren 4 Jahren hat sie grosse Lust tolle Spaziergänge zu unternehmen. Am liebsten abgelegen von jeglichen Menschen. Das geht aber nicht immer und wäre auch nicht in Lillys Sinne, denn auch das muss sie lernen.
Die Spaziergänge sollten eine gute Mischung haben.
Lilly ist kein einfacher Hund. Das muss ich immer wieder sagen.
Es gibt ganz viele Situationen, die sie nicht einschätzen kann und
somit sehr unsicher sind.
Die neue Familie MUSS ihr Sicherheit geben und darf auf gar keinen Fall selbst unsicher sein.
Lillys Ängste dürfen nicht verstärkt werden sondern man muss sie ihr liebevoll nehmen.
Lilly kann an einem Tag so gut wie frei von ihren Ängsten sein
und am nächsten Tag ist sie in sich gekehrt.
Das kann viele Auslöser haben.
Z.B. ein Geräusch, ein Geruch, eine Situation,
die sie mit ihrem früheren Leben vielleicht zusammen bringt.
Auch solche Tage gibt es, mit viel Liebe schafft man aber auch diese Zeit.
Lilly braucht ihren Menschen auf den sie sich verlassen kann.
Und die Familie muss Lilly so nehmen wie sie ist und mit
ihr gemeinsam diesen Weg gehen.
Lilly benötigt eine liebevolle konstante Erziehung.

Natürlich wird die neue Familie von mir begleitet,
wir stehen im engen Kontakt.

Und nun sagt Lilly "Tschüss" bis zum 
nächsten Bericht und zu den nächsten Bildern.



Sonntag, 6. Dezember 2015

Neue Bilder von Lilly



Im Garten fühlt Lilly sich schon viel wohler!
In den ersten Tagen war noch nicht dran
zu denken, sie allein und ohne Schleppleine im Garten laufen zu lassen.
Dann hat sie sich in eine Ecke versteckt und kam nicht mehr heraus.
Nun geht sie freudig, ohne Leine in den Garten und steht vor der Tür,
wenn sie ins Haus möchte.
Ein toller Fortschritt von Lilly.

Lillx wird über den Tierschutzverein

vermittelt.

Samstag, 28. November 2015

Lilly


Als Lilly zu uns kam, war sie gefangen in ihrer Angst.
Sie war zwar ein Leben in der Familie/Haus gewöhnt,
allerdings war der Umzug in unsere Familie
eine neue Situation für sie.
Sie lebte hier in Deutschland bei einer Familie. die ihr leider nicht mehr gerecht werden konnte.
Man muss sich auf Lilly einlassen.


Lilly ist kein Schmusehund, wenn sie einzieht.
Ihr Vertrauen muss der Mensch sich erst "verdienen".
Man darf sie nicht bedrängen, man muss ihr zeigen, dass alles gut ist.
Deswegen werden Menschen gesucht, die wissen wie
ein Angsthund "tickt"!

Es ist eigentlich ganz einfach.
Lilly braucht Zeit, in ihrer neuen Umgebung sicher zu werden.


Drei Wochen lebt Lilly nun bei uns.
Sie hat in der kurzen Zeit Vertrauen in uns aufgebaut.
Den meisten Bezug hat sie zu mir.
Ich bin den ganzen Tag mit den Hunden zusammen.
Sie lässt sich von mir streicheln und kann es schon geniessen.

Lilly sagt "Bis bald"!


Dienstag, 17. November 2015

Lilly ein Tierschutzhund

Für Lilly ist das Leben in einer Familie
noch nicht ganz einfach.
Aber sie macht sehr schnell Fortschritte.
Alltagsgeräusche, Menschen bereiten ihr Sorge.




Lilly hat eine schreckliche Vergangenheit.
Nur ganz kurz möchte ich darüber schreiben.
Sie sass lange in einer Tötungsstation. Hatte Welpen.
Sie wurde missbraucht. Eine eingewachsene Drahtschlinge um den Hals
haben Tierschützer entdeckt.
Das alles ist grausam.

Nun ist sie in Sicherheit und das zählt.



Bald geht es weiter.
Freut euch auf die Geschichte von Lilly.